Samstag, 22. Dezember 2018

CRF Marktplatz

Die ersten Teile sind weg,

jetzt geht's hier weiter.

Sitzbank original Karkasse.
fester,  breiter mit weniger Knick aufgepolstert. Bequem, aber ausreichend hart und gerecht für lange bis sehr lange Touren. 250€



wech! Original Honda  Luftfilter. OVP 10€


ARROW Schalldämpfer ABE guter Zustand  210€



wech! Original Griffgummis  fast neu 9€

Original Tank  150€

Original Sitzbankbezug 15€

Original Schalthebel 10 €

42 er Kettenblatt gebraucht aber guter Zustand 20€
45 er Kettenblatt neu OVP 20€

Gabel:  Holm Standrohr, Feder,  Dämfer,  Gleitbuchsen ohne Simmerring und zerlegt. 120€

Vorderrad verstärkt mit Bremsscheibe und Tauschbelägen. Also einfach vor dem Endurotraining das normale Rad gegen das grobe tauschen. 240€



Hinterrad Hardcore komplett mit Bremsscheibe Kettenblatt und Belägen. 190€



BETA-Test erste Annäherung

Hurra, entgegen allen Meldungen regnete es seit 2 Stunden keinen Tropfen.
Endlich die Gelegenheit, die zwei nicht so erfolgreichen Ausritte mit der neuen ALP vergessen zu machen und das gute Stück mal ein paar km über den Acker zu treiben.

Gedacht gemacht.
Erstmal den neuen weißen Schatz neben der älteren Schwester positionieren, damit die beiden sich mal kennen lernen können.


Die Jahre und km sind nicht ganz spurlos vorüber gegangen. Die Federn sind schon etwas müde geworden  und die Sitzbank ist durch. Ein paar Falten gibt es auch und kleine rostrote Grübchen verstecken sich an mancher Stelle.

Die Neue steht noch etwas hochbeiniger da. Zylinder und einige andere Teile sind noch von dem ersten Malheur frisch geölt und glänzen in der nicht vorhandenen Sonne.


Auf geht's, bevor die nächsten Tropfen fallen. Mit den Reifen werde ich erst halbwegs warm, nachdem ich den Luftdruck von 2,8 Bar (Auslieferungszustand) auf knapp 1,1 Bar absenke. Aber so richtig toll fühlt sich das noch immer nicht an im tiefen aufgeweichten Boden. Die niegelnagelneuen Dämpfer arbeiten noch etwas holzig.

Dafür läuft der Motor direkt wirklich sahnig. Unten träckert er gemütlich vor sich hin, ohne abzusterben und nimmt auch ordentlich Gas an. Da bin ich ebenso überrascht wie begeistert.
Auf der langen Wiese werden dann mal die Gänge durchgeschaltet und etwas mehr Drehzahl versucht.
Klasse. So hatte ich mir das gewünscht.

Die Passage durch den Berg ist steiniger. Das Plus an Grip verleitet, etwas mehr mit der Kupplung zu arbeiten und ein wenig mit den Stufen zu spielen.



Klappt auf Anhieb genau so gut wie das Stehen. Die Maschine ist deutlich besser ausbalanciert als die CRF-L. Der Schwerpunkt scheint tiefer. Die stehende Position liegt gefühlt besser über dem Massenzentrum. Mal sehen, ob sich das Gefühl mit vollem Tank noch mal signifikant ändert.
Die Abstände Raste-Lenker-Lenkkopf passen wie die Sitzposition für mich auf Anhieb.
Die Kröpfung des Lenkers ist angenehm.
Nur die neue Bremsarmatur ist nicht so gelungen, da der Spiegel durch den vorgegebenen Winkel weit nach hinten ragt und bei mir im Stehen gegen den Unterarm stößt.
Ein weiteres Nach-unten-drehen der Armatur ist aus meiner Sicht nicht gegeben, da dann der Bremshebel zu weit nach unten wandert, um die Bremse im Gelände noch sicher erreichen zu können.
Bei überwiegender Nutzung auf der Straße oder im Sitzen wird man das aber  kaum bemerken.

Apropopo sitzen. Das Sitzmöbel macht erstmal einen guten Eindruck. Ist breiter als bei meinen anderen Enduros und bietet aber genug gesunde Härte, um nicht gleich bis auf die Karkasse durchzuschlagen.
Die Stufe in der Sitzbank empfinde ich aber als ziemlich störend. Gleich bei der ersten Steilabfahrt war mir der Höcker in der Rückwärtsbewegung meines edlen Gesäßes im Weg. Und das wird sicher nach Weihnachten nicht besser.
Ich denke, ich werde den Höcker bei der alten Sitzbank, die ohnehin überarbeitet werden muss, einfach wegpolstern lassen.




So endet die erste Ausfahrt zufrieden am Rabenlay. Die ersten Hürden sind genommen. Bis auf die merkwürdigen Geräusche aus dem Motor ist erstmal alles im Lot und die Kleine macht mir echt Freude beim Fahren.

Weihnachten kann also kommen.


Freitag, 21. Dezember 2018

BETA-Test Mk.II

 Eine kleine Zusammenfassung der ersten 6 Nachjustierungen.



Glücklicherweise war ich ja nicht weit von meiner Garage entfernt, als das Motoröl beschloss, mal die Außenwelt zu erkunden.
Und da ich ja im alten Weinberg stand, konnte ich mich sogar mit "Motor Aus" bis nach Hause rollen lassen. Geregnet hat es Gott sei Dank auch noch und so konnte sich die Plörre gar nicht erst in den Krümmer einbrennen.
Ja, Glück muss man haben oder gutes Wetter und einen dichten Motor. Grrrrr

Nicht so ganz zufällig, ist ja nicht meine erste ALP, liegen in der Garage bereits zwei passende gewebeverstärkte Schläuche. Der 5-6 mm Innendurchmesser ist für die Ölrückleitung und der dickere für die Benzinleitung.

Hier mal der ausgebaute Schlauch der Ölrückleitung und daneben das von mir gewählte verstärkte Modell.


Der Serienschlauch ist meiner Meinung nach eine echte Fehlbesetzung und sollte sofort getauscht werden. Dieser hier hätte eigentlich dicht sein müssen, zumindest saß er in kaltem Zustand ziemlich fest auf seinen Fittings. Ich traue dem einlagigen Kunststoff aber nur eine sehr begrenzte Lebensdauer zu, genau so wie Luftdruckschläuchen. Die sind auch keine echte Alternative, da sie an den heißen Verbindungsstellen aushärten und auch insgesamt spröde werden. So ist es uns an der älteren ALP im Urlaub ergangen.



Ob der gewebeverstärkte Benzinschlauch nun eine dauerhafte Lösung ist, wird sich zeigen müssen. Ich bin da aber recht optimistisch, da es das selbe Material ist, das japanische Hersteller für diesen Zweck verwenden.
Vorsichtshalber verlege ich den Schlauch mit etwas mehr Spiel, um ihn im Bedarfsfall nochmals um  2 cm kürzen zu können.
Am Ventildeckelanschluss verwende ich übrigens nicht die Spreizschelle wie auf dem Bild oben, sondern eine Schlauchschelle. Die sitzt einfach fester und sicherer auf dem Fitting.
 


Der Benzinschlauch ließ sich bei der Demontage des Tanks ohne jegliche Mühe vom Benzinhahn lösen. So ein unmotivierter Halt ist einfach maximal Grütze und sollte nicht vorkommen.


Das Teil gehört auch sofort ausgetauscht und durch eine robuste Variante aus dem Profi-Autozubehör ersetzt.
Dann kann man auch die Klemmschelle beibehalten, die nun auf dem dickeren Schlauch endlich auch Halt findet.


Der Benzinhahn der Marke OhMeinGott (OMG) ist, wenn man den Foren trauen mag, auch kein Garant steter Freude. Von diesen Problemen blieben wir bisher aber verschont, dafür hatte die Stromleitung des etwas "frei" verlegten Kabels schon Kontakt mit dem Krümmer und sieht auch dementsprechend aus.


Etwas irritiert von der Schlauchmontage und der Tatsache geschuldet, dass die Kiste eh gerade auf der Bühne steht, schau ich mir mal alle sichtbaren Komponenten etwas genauer an und kontrolliere den Sitz diverser Schrauben und Bolzen.

1. Die Kontermuttern der Kettenspanner sind locker.
Ein Fehler, der dem Hobbyschrauber gerne mal passiert. Einer Werkstatt sollte so etwas unter keinen Umständen unterlaufen.

2. Kette viel zu locker
Beim Ausrollen (eingekuppelt) war schon bei der Übergabe ein deutliches Geräusch zu hören. Kein Wunder, denn die Kette hatte ca. 7 cm Durchhang, was man nach den ersten KM besser sehen konnte, da die Kette etwas geschmeidiger wurde.

3. Scheibe unter Achsmutter
Zum Kettenspannen musste natürlich die Achse gelöst werden. Das Lösen der Mutter fühlte sich schon ungewohnt teigig an. Den Grund dafür kann man kaum erklären. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.



Die Scheibe ist aus einem ziemlich weichen Material. Ihr Innendurchmesser ist deutlich größer als der Durchmesser der Achse. Dadurch hat sie auf der Achse reichlich Bewegungsfreiheit.
Beim Anziehen der Achsmutter, die ohne weitere Scheibe montiert wurde, zieht sich die weiche Scheibe in die Gleitnut der Schwinge, in der die Achse und somit das Rad verschoben werden kann.
Dabei bekommt die Scheibe diese hübsche O-förmige Ausprägung.


Aber nicht nur das, sie bekommt auch eine Art "Tellerrandform" und der Rand der Achsmutter frisst sich in diesen Rand wie das obere Bild zeigt.
Es mag ja sein, dass man mit dem Teil eine gewisse Sicherung der Achsmutter verfolgt.
Ich habe das Ganze aber durch eine massive Stahlscheibe und eine selbstsichernde Mutter aus dem Zubehör ersetzt.
Und das hat neben dem latenten Unsicherheitsgefühl auch einen sehr praktischen Grund. Die Serienscheibe ist nach dem ersten Anziehen Schrott!!!
Auf Reisen hat man aber selten eine Ersatzscheibe zur Hand und Kettenspannen oder Radausbau ist ja nunmal ein Klassiker unter den Arbeiten, die man auf Reisen machen muss.

4. Sicherung des Bremshebels
Das geht schon wieder eher in die Rubrik "kleiner Gag am Rande".  Man beachte die Montagerichtung der Sicherungsmutter des Hebels. DIN ISO nehme ich an. Wobei ich jetzt nicht sicher weiß, ob das im Werk oder beim Händler so montiert wurde.



Ich hätte es sicher gar nicht bemerkt, wenn sich die Bremse nicht hätte stetig weiter ziehen lassen, denn.......

5. Bremshebel, Stößel zum Pumpenzylinder nicht gekontert.
Hier die wieder angezogene und gesicherte Darstellung. Die Kontermutter war nicht zugezogen. Der Stößel hatte sich gelockert und der Hebel ließ sich immer weiter ziehen.
Das ist mir, beim schnellen Schrauben auf dem Übungsplatz, mit dem Kupplungshebel meiner Cota auch schon passiert. Bei dem Verlassen einer Werkstatt sollte das aber geprüft sein.


Nun gut, alle anderen Verschraubungen saßen erstmal fest.

Jetzt hoffe ich, dass der Regen mal nachlässt, ich würde nämlich gerne noch ein paar Meter durch den Weinberg hopsen, bevor dann das Christkind vor der Garage steht.



BETA-Test Mk 1.5

Dat jeht ja doll lus.






Nach den ersten 3 Km mit der neuen ALP 4.0 ist nun direkt der Zylinder vollgeölt. Ich bin kaum über 50 gefahren und hab überwiegend "Stehen" geübt.

Die Quelle ist nicht so genau auszumachen. Anders als es bei unserer alten ALP  (da war Zylinder überwiegend auf linker Seite nach hinten versaut, Rücklauf vom Ölreservoir undicht), ist hier praktisch vom Rahmenkopfunterteil bis zum Krümmer alles vollgesuppt.


Ein erster Blick unter den Tank lässt keine genauen Rückschlüsse zu.

Benzinleitung scheint aber am Benzinhahn auch zu locker zu sein.


Händler gibt es hier an der Mosel dummerweise leider nicht, bzw. machen die in der Regel nur Trial Motorräder.


Jetzt tausche ich mal die üblichen verdächtigen Leitungen und hoffe dem Problem so entgegen zu wirken.

Man hat ja auch sonst nix zu tun vor Weihnachten.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Beta Alp 4.0 MY 2018/19 Tieferlegung ?jetzt als Option in Serie?

Jetzt steht sie also im Keller und ich kann leider nicht damit fahren.  Immer noch Todkrank mit TMS im Bett. Grrrrr.
Aber drumherum laufen geht ja schon mal.
Einige Änderungen hab ich ja schon beschrieben.
Die reichlichen Montagefehler werde ich dann nach der ersten Ausfahrt mal zusammenfassen.
Ich kann's vorwegnehmen, es gibt trotz wenig Sonne schon reichlich Schatten.

Was mir positiv aufgefallen ist, verbirgt sich unter der Schwinge.
Verglichen mit der ALP, die wir schon im Stall stehen haben, hat die Neue ein geändertes Blech für die Federbeinanlenkung.


Es gibt jetzt ein zweites Augenpaar, das in der Bedienungsanleitung aber leider unkommentiert blieb.
Nach meiner ersten Abschätzung, wird es dazu dienen, das Heck und somit die Sitzhöhe etwas abzusenken.

Nach der Einfahrzeit (bei Erstinspektion werde ich die Lager der Umlenkung sicherheitshalber neu fetten) werde ich das dann mal ausprobieren, ob und wie viel  das an der Sitzhöhe bring. Ich könnte mir vorstellen, dass da schon jemand in den Startlöchern sitzt und auf den Tausch spekuliert.

Die Erstausrüstung erfolgt jetzt mit Reifen von Vee Rubber und stammt aus Thailand. Das muss nicht schlecht sein, die von mir so geliebten IRC Enduroreifen auf der CRF stammten auch von da drüben.
Der Hersteller Vee Rubber ist mir schon dieses Jahr auf der Kölner Motorradmesse ins Auge gefallen, da er für meine 4Ride ein paar nette Enduroalternativen zu den irgendwie unpassenden Trialgummis der Serie im Angebot hatte. Leider konnte man zu einem Händlernetz noch keine verlässlichen Aussagen treffen. Im Onlinehandel findet man die Marke aktuell schon gut vertreten.

Lustigerweise habe ich auf dem Reifen keine Typenbezeichnung gesehen. Das Profil sieht so ein wenig nach MT21 aus. Schaut man sich das Produktportfolio des Herstellers an, lässt sich aber feststellen, dass man dort ein Sammelsurium von Profilen vorfindet, die einem sehr bekannt vorkommen.
Ob es diesen Reifen in Europa dann nachzukaufen geben wird, muss sich zeigen. In Thailand sind die Dinger jedenfalls sehr preisgünstig. Ich denke bei uns könnte der Preis für den 140er unter 50€ liegen.

Eigentlich ist es mir aber auch egal, denn fürs Endurowandern und Touren ist mir die Pelle definitiv zu grob und wird nach den ersten Enduroeinlagen in Bilstain und Marisfeld entsorgt.

Dennoch bin ich schon auf die ersten Ausfahrten im Januar gespannt. Was man wohl für kleines Geld da aus Thailand geliefert bekommt und wie geschmeidig sich das dann wohl fahren lässt.






Sonntag, 16. Dezember 2018

Beta ALP 4.0 "Numero Due"

Hurra der Nikolaus war da
und hat mir eine Beta in den Bus gestellt.



Hm....ganz so romantisch verklärt war's dann doch nicht und eigentlich wollte ich mir ja bis März mit einer Entscheidung zum CRF-Nachfolger Zeit lassen.
Aber die Gelegenheit war gerade so günstig. Irgendwie war der Markt voll mit ALPs und die Preise waren am sinken. Dazu war durch den Verkauf der letzten CRF auch gerade Platz und Kennzeichen hatte ich ja auch noch und.....
Na ja, Ihr wisst ja, wie man sich so eine Neuanschaffung gefällig redet, aber der Preis war wirklich eine kleine Sensation. Von den bei Mobile preisgünstigsten 4 Anbietern signalisierten gleich drei die von mir gewünschte Grenze. Ich konnte mir also auch noch aussuchen, ob der Nikolaus aus dem Norden oder dem Osten kommend meinen Ducato füllt.

Wir haben ja schon eine ALP 4.0 in unserem Fuhrpark und die hat sich bisher durch ihre durchwachsene Verarbeitung und grenzwertigen Details schon beliebt gemacht.
Ich fürchte,ich werde den CRFs noch des öfteren nachweinen,  aber fahren lässt sich die Beta im Gelände einfach geiler.

Für wenige EURONEN gab es also  die letzte luftgekühlt zulassungsfähige "echte" Enduro, ohne Benzinpumpe, Einspritzung und ABS.
Auf der "Haben-Seite" ist beim MY 2018 neben EURO 4 und einem Plus von 2 PS vor allem der aus Edelstahl gefertigt Auspuff zu vermerken.


Das sieht nicht nur klasse aus, es unterdrückt auch diese Gammeloptik, die sich bei lackierten Dämpfern über kurz oder lang einstellt.
Die Kupplung braucht deutlich weniger Handkraft als bei der älteren Schwester.

Allerdings lässt sich auch schnell erkennen, wo gespart wurde.
Der sehr schöne Farbton "Perlmutt-Orangenhaut-Weiß" sieht aus wie mit der Rolle aufgetragen, Die Plasteteile am Tank präsentieren sich mit krassen Wellen, Nasen und Kanten.



Der Tankstutzen ist mit dunklen Kunststoffresten verziert, was mir noch egal wäre, wenn er denn dann wasserdicht ist und es nicht in den Tank regnet.
Ärgerlich ist auch, dass die irgendwie unförmig gegossen wirkende Gabelbrücke zwar noch die Augen für die Aufnahme eines Endurokotflügels aufweist, aber dort keine Gewinde in die nicht gebohrten Löcher geschnitten wurden. Hoher Kotflügel ist also erst nach Ausbau und Bohren der unteren Gabelbrücke möglich.



Das neue Kombiinstrument für Geschwindigkeit und all die anderen Informationen erinnert, mit seiner verschwindenden Größe, eher an einen Fahrradtacho. Es gefällt mir aber besser als das alte, da es mehr Spielraum für Modifikationen bietet. Gimmicks, wie der Rundenzeitgeber, usw. sind aus dem Instrument, zusammen mit der Umschalttaste an der linken Lenkerarmatur, verschwunden. Das kann man locker verschmerzen, wenn dafür die nervigen Wackelkontakte diverser Anzeigen nun auch Geschichte sind.



Es gibt jetzt einen vernünftigen Seitenständerschalter und, so der Plan, eine Fehlerquelle weniger.
Die neue Bremspumpe vorne hat mich auf den ersten Blick nicht überzeugt. Mal sehen, wie sich das Teil, zusammen mit dem Brembo Bremssattel, bewährt. Die Bremszange ist eine alte Bekannte, die auch schon an dem Vorgängermodell verbaut war. Auf den ersten Metern fühlt sich die Kombi irgendwie teigig an. Mal sehen ob das nach den ersten 300 km verschwunden ist oder ob man da noch nacharbeiten muss.



Verschinden werden auch hoffentlich die Geräusche aus der Kupplung. Rückt die Kupplung im Leerlauf ein, führt dies zu einem ratternden mahlenden Geräusch, dass erst bei erneutem Ziehen der Kupplung verschwindet. Ich hatte den 350er Motor ja schon öfter mal gefahren, aber so klang das noch niemalsnicht. Wäre es umgekehrt, würde ich auf die bei gezogener Kupplung losen Kupplungsscheiben tippen und alles wäre gut. So bleibt das dumpfe Gefühl, dass da vielleicht was an der Kupplung-Getriebewelle vermurkst ist.

Der Rest der Maschine wirkt erstmal gut verarbeitet. Aluminium sucht man eher vergebens. Die ALP schafft ihr geringes Gewicht von 133 kg auch im Stahlkleid.
Ob die überarbeitete Gabel auf dem Niveau der alten arbeitet, wird sich noch zeigen. Die hintere Federung hingegen kann ja  kaum schlechter geworden sein, aber da waren wir auch von den CRFs nicht verwöhnt.
Mit der werksseitig gewählten Bereifung signalisieren die Macher bei Beta gleich, dass sie die Zielgruppe beim aktiven Offroad-Wandern zu finden glauben und weniger in Stammtisch- oder Forumsdiskussionen zum Thema Xenon-Zusatzscheinwerfer.

Ich bin jedenfalls nicht nur sehr gespannt sondern auch sehr ungeduldig bezüglich des ersten Ausritts.
Das Ergebnis werde ich dann sicher nicht lange geheimhalten können.

Bis dahin,

klingglöckchenklingelingeling















Dienstag, 11. Dezember 2018

Ersatz für die CRF's

Ok die Pfeifen spatzen es von den Dächern, auch die letzte CRF 250 L wird das Hause Blau in Löf wohl dieses Jahr verlassen.

Vielleicht noch einmal mit auf Genussurlaub (falls sie nicht vorher schon bei "Mobile oder eBay" weg geht), dann wird wohl Schluss sein.


Ersatz ist auch schon in Sicht.
Kompakter soll's sein,
mit einer echten Enduro-Federung,
wendiger und nicht so kopflastig.
Etwas mehr Schmackes auf der Kupplung  muss her und
vorzugsweise noch simpler konstruiert.
Dummerweise soll muss sie auch noch robust sein und 15 Kilo Gepäck vertragen. Heul.

Das macht die Auswahl nicht gerade leicht.
Erste Ansätze



sind vermutlich nicht durchhaltefähig, selbst wenn diese das Platzproblem in Garage und Anbau lösen würden.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Diese Welt ist so ekelhaft und abstoßend geworden, dass es einem nur schlecht werden kann. Man hat mir Heute Sex mit einer 18jährigen angeboten.... Im Tausch dafür sollte ich hier in meinem Blog Werbung für einen Motorradreiniger machen. Zu krass... Natürlich habe ich abgelehnt, denn ich befinde mich in einer Beziehung, bin moralisch gefestigt und habe einen starken Willen. Genauso stark wie Axomoto der flüssige Motorradreiniger mit spezieller Fettlöseformel. Jetzt auch in der praktischen Sprühflasche erhältlich !