Dienstag, 18. September 2018

Lac Vert Bardonecchia AkkuBlog

Komischerweise wollen die Blessuren der WuppEnduro einfach nicht durch harte Geländetraining heilen.
Daher versuchen wir heute mal eine therapeutische Alternative und fahren mit den Pedelecs von Bardonecchia aus durchs Valle Stretta
(oder franz......mist vergessen, auch nicht wichtig, da hier eh nur Italiener sind, die dann aber versuchen französisch zu reden)
zum Lac Vert oder ital. Lago Verde zu gelangen.

Das Valle Stretta ist wirklich ein paradiesisches Kleinod und sicher eines der schönsten Täler des gesamten Alpenraumes und im September auch noch eines der verträumtesten dazu.
Der Einstieg ist mit dem Rad recht knackig, da irre steil.
Dafür wird man sehr bald schon mit grünen Wiesen, an einem Bach gelegen, umrandet von steilen Felswänden zum Verweilen eingeladen.

Wohl dem, der Picknick eingeplant hat.
Aber zurück zum Lago. Für den muss man sich nämlich noch ein Weilchen schinden und mit dem Rad sind die letzen 800 Meter (eigentlich ja nur 300 aber leider geht es steil und felsig hinauf, bevor es dann felsig aber steil wieder hinunter geht) nur per pedes zu erreichen.
Der Zeitpunkt der Trennung ist ab dieser Brücke erreicht.


Aber ich kann versprechen, dass das Ziel alle Mühen wert ist/war und für immer bleibt.

Sprachlos in grün.





Ja, und ein wenig sportlich kann es  auch zugehen, wenn man's denn braucht.





Mittwoch, 25. Juli 2018

Rieslingtour 2018 Revival



Am Tag vor dem Start musste ich nochmal die Verkostungsstätte für Samstag Abend testen.


Freitagmorgen war dann nochmal ausspannen angesagt.
Etwas Bräune könnte nicht schaden, aber ganz ehrlich
diese moderenen Klappsessel sind eher was für Fresse-Braun-Typen.
Mir ist das zu unbequem.



Ab vier ging es dann langsam los und gegen fünf wurde es sogar voll.
Kuchen hat jedenfalls gereicht.
Schatten war knapp und das Lüftchen kam aus dem Quirl.




Da wegen der Hitze irgendwie alle etwas später dran waren, blieben wir bis sieben im Garten, bevor es dann zur Herberge ging.

Wo es dann in bereits geübter Form, nur mit Grillgut statt Gut-Kuchen weiter ging.


Eine gute Stelle, mich mal bei Lutz für das Grillen zu bedanken, denn mir ging schon etwas die Luft aus und Grillen ist eh nicht mein Ding.



Samstag kam dann die Wahrheit endlich ans Licht. Die Tour sollte eine Bildersuchfahrt werden.
Nachdem bei der Gruppierungsphase mit etwas Nachhilfe dann tatsachlich vier gleichgroße Gruppen erwuchsen, gab es die Bilderbögen und es wurde im 10 Minuten Takt gestartet.

Erste Gruppe war auch die flotteste mit Thos@ als MasterNavigator.
Die sahen wir dann auch als erstes am 1. Checkpoint.
Dicht gefolgt von Gruppe zwei, die nur erstaunliche 3 Minuten dahinter war. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die an dem ein oder anderen Bild schon gnadenlos vorbeigekachelt sind.






Kurzer Blick aufs Bilderbuch. Nö, die waren tatsachlich so flott.
Wie man hier in den Kehren leicht erkennen kann.
Melly als Schlussfrau treibt sie vor sich her.



Hinter der Geierlay-Brücke kam uns dann doch eine Gruppe abhanden.
Dank Handy konnten wir sie aber kurz vor der Luxemburger Grenze stoppen und zurück lotsen.
Zeit für einen Latte in Beilstein.
Da gabs ja auch ein Bild zu finden und eine Frage zu beantworten.


Der Weg zu Onkel Tom's Hütte war dann nur noch Formsache. Die Gruppen waren jetzt doch gut eine Stunde auseinander, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Herta -das Bild beweißt es- wusste auch schon genau, wie es weiter geht und wo es lang geht.
Sabine schaut etwas skeptisch, während Martina schon mal die Karte auswendig lernt.
Das wäre auch eine schöne Sonderprüfung geworden.


Ich gönn mir einfach mal das, was der Tour den Namen gab.


Schwester Melly, bitte in die Notaufnahme,
und wieder steht die Frage im Raum, welche Nummer hat eigentlich 112.


 Die Behandlungspause schenkt uns ein paar Minuten Schatten. Es wird heiß.


Ja, und mehr Bilder wurden es dann nicht so recht, denn die vom Such-Bilderbuch zeig ich mit Lösungen dann später mal.
Und außerdem sind die Bilder im W-Forum Bilder Riesling Tour 2018 auch viel besser als meine, außer das von Maggi, das ist komisch belichtet :-)

Den Sonntag wllten wir dann, nach einer viel zu kurzen Nacht, nicht ungenutzt verfallen lassen.
Von Löf ging es über Koblenz "Fort-Konstantin" (da war sogar gaaaanz zufällig offen) zur Eisdiele nach Bad-Ems.



Der Weg führte, ohne den Schatten zu verlassen, durch die Täler zwischen Rhein und Taunus Westerwald, zurück zum Rhein.


Bei 35° im nicht vorhandenen Schatten, ist Warten auf die Fähre noch beknackter.


Der Tag geht
Swennie-Wackler kommt.
 



Ja, und eine Vogone blieb dann auch noch bis Montagmorgen und wir hatten echt noch ziemlich viel Spaß, bis ich dann noch vor Mitternacht völlig alle ins Bett krabbelte.

Sonntag, 15. Juli 2018

Ortsliste Riesling Tour 2018

Brodenbach (logisch)
Vor Alken rechts hoch => Buchholz Hunsrückhöhenstraße
Hunsrückhöhenstraße gerade drüber
Boppard
raus Richtung Buchholz Industriegebiet Hellerwald
Buchholz Richtung Brodenbach über (Herrschwiesen) Achtung Baustelle umfahren und nicht wieder nach Alken runter
An der Mosel lang Richtung Burgen
weit hinter Burgen links nach Lütz
in Lütz den Berg hinauf nach Lieg und dann nach
Lahr
Mörsdorf
Altstrimmig
Liesenich
Beilstein
Senheim
Grenderich
Merl
Bullay

Onkel Tom's Hütte (Bilder ansehen)

Alf
Alf-Fabrik
Beuren
Bremm
Nehren
Bauheck
Cochem
Cochem raus Richtung Landkern. Nicht an der Mosel bleiben!!!!!!
Sobald die Kurven nachlassen, rechts nach
Klotten
Kail
Pommern
Karden (wir verlassen wieder die Mosel)
Brohl
Möntenich
Pillig

Burg Pyrmont

Pillig
Sevenich
Münstermaifeld
Hatzenport über
Schrumpftal geht von der Hauptstraße am Ortsausgang nach links weg
Löf    Brücke nach
Brodenbach





Freitag, 6. Juli 2018

5270

5270 stehen heute Morgen auf dem Tacho.

Unsere kleine Tour de France ist passé.

Über die Vogesen ins Jura zur Ardeche ging es weiter durch die Chevenne über Carcasonnne in die Pyrenäen an den

So zur Einstimmung hatten wir an den ersten vier Tagen gleich drei Beta-Defekte (undichte Ölleitung, durchgeschmorte Benzinleitung und ein gebrochener Ständer) dann erst ging auch noch der Tacho an der Beta hops.
Aber wir haben alles wieder hin bekommen und ab da an war es nur noch schön,
dann schöner,
irgendwann genial
und dann blieb es auf dem Level.

Das wird Monate dauern die Bilder und Tracks aufzuarbeiten.
Na egal, ab September hab ich ja Zeit.
















Mittwoch, 20. Juni 2018

An und in den Schluchten der Ardeche

Geschichten -und davon gab es auf den ersten 1000 km schon reichlich- erzähl ich dann später.

Jetzt haben wir bei bestem Wetter die Schluchten der Ardeche durchknattert und davon will ich wenigstens ein paar Bilder zeigen.







Sonntag, 10. Juni 2018

CRF250L Gepäckträger Kofferhalter

Nur noch wenige Tage bis zum Urlaub.
Just in Time wurde auch der neue Gepäckträger mit Kofferhaltern fertig.


Die Lösung ist noch ein wenig "quick and dirty" und da wird nach dem Urlaub nochmal die Flex in Aktion treten.


Die einfache Edelstahl Konstruktion braucht nur eine Quertrebe. Der Träger ist an den Punkten des Kennzeichenhalters mit aufgeschraubt. Dafür bekam der Plastedeckel 4 Löcher, damit man an die Gewinde ran kam. 4 Alustützen wurden zugeschnitten und angeschrägt, damit die Konstruktion etwas über den Bürzel hinaus ragt.
Die Träger selbst kommen von Givi und waren für 30 € samt Schlösschen im Internet in der Bucht zu haben.
Eigentlich braucht man die nicht zwingend, aber so sind die Flanken etwas steifer.
Ausschnitte auf dem Topdeck und den Seiten werden noch folgen, aber das kommt dann nach den ersten Erfahrungen.


So sieht es bepackt aus.





CRF Dump



Wurzelbehandlung 4Ride Montesa

Bevor es nun in den Urlaub geht und danach mit dem im Dreck spielen vielleicht für länge Zeit erst mal Schluss sein wird, wollte ich es noch mal wissen.
Die kleine Montesa wurde dafür erst mal von Sitzbank, Nummernschild und Lichtwerk befreit.
Das ganze 15 kg schwere unnütze Geraffel wurde durch den Kotflügel der Cota 4RT ersetzt, den es im Netz für kleines Geld zu erwerben gab.

Die Plaste-Diele ausgepackt und nach ein paar kleinen Sägearbeiten - ja der große Tank braucht halt Platz- ist das Ding auch schon montiert.
Ein echt guter Tipp aus der 4Ride Gruppe bei Fatzebock.

Jetzt muss man natürlich zugeben,  schön ist anders. Der große Tank ist auch gefährlich dicht an den Testikeln, aber mir war er bisher noch nicht wirklich im Weg. Da ich ohnehin eher Trialwandern will -komischerweise mach ich aber immer was Steileres-
hat der große Tank natürlich auch riesige Vorteile, denn 4,5 Liter Sprit die man nicht im Rucksack haben muss, lassen die alten Bandscheiben jubilieren.

Aber zurück zum Umbaugrund. Den kann man hier schon erahnen, denn fast jeder schöne Weg endet irgendwann mal vor irgendwelchen Felsstufen. Und da mir Zwergengleichem da schon mal gerne der Boden unter den Füßen ausgeht, und dass natürlich auch meist da, wo man ohnehin nicht mehr halt machen kann, bin ich um die gewonnenen 25 cm echt überglücklich.

Was hatte ich nochmal gesucht?
Ach ja
Steine, Wurzeln, Singletrails



Von dem Standpunkt aus betrachtet war der Tag ein voller Erfolg. Es ging über Stunden -also mindestens vier- hoch, runter kreuz und quer.
Der Verbrauch lag bei ungefähr 3 Liter Benzin.
Dummerweise lag der Verbrauch an Wasser auf dem selben Niveau, 
von den Müsliriegeln Bananen Äpfeln usw, mal ganz zu schweigen.
Jetzt wird mir auch klar, warum bei der 4Ride unter dem Sitzpolster dieser riesige Stauraum verborgen liegt :-)








 Am frühen  Nachmittag war ich dann völlig alle und wollte nach einer kleinen Stärkung nur noch ein wenig im Hang spielen.
Kleinere Hopser, wenden in der Schräge, mal durch einen tiefen Kanal, aber bitte keine nassen Felsen und Matschepampe schon gar nicht.


Das klappte dann auch ganz gut, bis zu diesem kleinen Doppelsprung.
Man sieht das hier nicht gut, die erste Rampe ist vom Weg kommend so ungefähr 1,5 Meter hoch und verborgen bleibt einem die Sicht auf die Suhle vor der 2. Rampe.


Noch in dem Gedanken versunken,
warum hier wohl noch keiner hoch ist, 
wo das doch so einfach und schön zu fahren ist,
versank auch schon das Vorderrad im tiefen Schlamm.
Der Motor sagte, "aus die Maus" und beim Absteigen verschwand der Stiefel bis knapp an die Stulpe im Morast. Ich wollte dann auch erst mal nur raus, denn ziehen, drücken und machen, ließ mich nur tiefer einsinken.
Ja da stand sie nun, und wenn nicht 5 nette Niederländer vorbeigeknattert wären, 
würde sie da noch heute stehen.



Da muss ich jetzt echt mal eine Brücke bauen
also die hier





sein und danke sagen.
Reisen und Abenteuer sind gut gegen Vorurteile und  Niederländer können echt super nett und hilfsbereit sein.
Ja so endete dann ein toller Tag mit einem alkoholfreien Bier ohne das mir vermutlich die Kraft gefehlt hätte die 4Ride wieder in den Wagen zu schieben.