Nachdem die Sonne dann wieder aufgegangen ist, sollte ich eigentlich den diesjährigen Offroad Raid durch die Alpen planen und dann morgen auch losfahren.
Irgendwie hab ich aber mehr Lust, den kleinen Roller ans Laufen zu bringen und noch vor dem Kaffee kommt mir die Idee anstatt 1000 km nach Italien zu fahren, den Roller und die Trial-Honda in den Bus zu packen und mit dem kleinen Wohnwagen 4 Tage auf das wunderschöne Trialgelände nach Großheubach zu fahren. Also heute den Roller grundsanieren.
Gedacht-> gemacht!
Als erstes muss der Tank raus und schon beginnen die Probleme, denn der geht scheinbar nicht raus, solange der Motor drin ist. Ich versuch's eine geraume Zeit ohne nennenswertes Ergebnis und entschließe mich, das Chassis etwas aufzuspalten. Dann flutscht er tatsächlich raus.
Die Brocken (siehe Kiste im vorangehenden Post) hab ich mit dem Hochdruckreiniger gelöst und aus dem Tank geschüttelt, den Rost versuch ich, jetzt mit Natronlauge zu lösen. Klappt, aber so gut wie immer behauptet, funzt das nicht. Etwas besser war das ganze dann mit Eau des Javel, aber ohne Anode und Stromquelle war das nur eine Notlösung. Für die ersten 1000 km wird es aber reichen.


Nebenbei hab ich online auch ein Versicherungskennzeichen bestellt, aber ausgerechnet das hängt bis zum Abreisetag irgendwo bei der Post ab anstatt an meinem Roller. Die Nummer kenn ich ja schon und dank Drucker und Laminiergerät gibt es auch da eine Übergangslösung.
Dafür kam der 17er Vergaser aus China pünktlich.
Kurz zusammengefasst fahr ich also ohne Benzinhahn, ohne abgestimmten Vergaser, mit kaputter Schaltung, ausgelutschtem Antriebsritzel, auf alten Buchenholzreifen und verrostetem Tank nach Großheubach.Was soll da schon schief gehen?






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